Spieltag

19. Februar 2021

Eisbären und Adler souverän, Ice Tigers beenden noch Comeback Niederlagenserie

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Berlin feiert deutlichen Sieg gegen die Kölner Haie / Süd-Primus Adler Mannheim gewinnt in Schwenningen / Nürnberg feiert Sieg nach zuvor neun Niederlagen / Ein Spiel am Samstag / Live bei MagentaSport

Die Tabellenführer lassen nichts anbrennen: Sowohl die Eisbären Berlin, wie auch die Adler Mannheim konnten ihre Spitzenpositionen an diesem Abend weiter ausbauen. Die Eisbären gewannen in Köln mit einem klaren 6:1 gegen die Haie, während die Adler einen 5:2 Erfolg in Schwenningen feiern durften. In Nürnberg drehten die Ice Tigers gegen die Straubing Tigers ein 0:2 in ein 3:2 und fahren nach zuvor neun Niederlagen wieder einen Sieg ein.

Die Haie starteten gut in die Partie und kamen durch den ersten DEL-Treffer von Julian Chrobot (4.) früh in Führung. Lange hielt die Führung der Domstädter jedoch nicht an. Berlin nutzte die erste Überzahlsituation des Abends aus und sorgte durch das Tor von Lukas Reichel für den Ausgleich. Hiernach schien der Damm gebrochen zu sein und die Eisbären tauchten immer wieder vor dem Kölner Tor auf. Mit drei weiteren Toren von Giovanni Fiore (16.), Toptorschütze Leonard Pföderl (17.) und Matt White (20.) legten die Rekordmeister den Pausenstand von 4:1 fest. Bis zur Schlusssirene ließen die Hauptstädter keine Tore der Hausherren mehr zu und sorgten ihrerseits mit Treffern von Zach Boychuk (25.) und Kris Foucault (43.) für den 6:1-Endstand aus Sicht der Eisbären.

Im 62. Duell zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Adler Mannheim bot sich zunächst ein ähnliches Bild wie im Parallelspiel in Köln. Die Wild Wings kamen durch den Treffer von Jamie MacQueen (5.) früh gegen die Spitzenreiter aus Mannheim in Führung. Die Adler waren aber die Spielbestimmende Mannschaft und erarbeiteten sich mehr und mehr Chancen. In der 10. Minute gelang den Kurpfälzern dann durch Nicolas Krämmers Tor der Ausgleich, ehe Ben Smith (17.) die Partie drehte. Markus Eisenschmid (37.), David Wolf (44.) und Mark Katic (55.) sorgten für die Entscheidung, bevor Travis Turnbull (56.) für die Wild Wings noch ein wenig Ergebniskosmetik betrieb.

Das Spiel in Nürnberg war von zwei geduldig spielenden Teams geprägt. Es brannte selten vor den Toren und wenn etwas durchkam, war es sichere Beute der Goalies. Erst ein Powerplay der Ice Tigers brachte Bewegung auf die Anzeige; wenn auch anders als gedacht. Nürnberg rutschte die Scheibe über die Blaue Linie und Straubings Kael Mouillierat (36.) war bei seinem Konter nicht mehr aufzuhalten. Nach dem Seitenwechsel legte Nick Latta (43.) für die Tigers nach, doch die Hausherren gaben sich nicht geschlagen. Brett Pollock (45.) brachte die Ice Tigers auf ein Tor heran und Daniel Schmölz (47.) arbeitete die Scheibe nur zwei Minuten später zum Ausgleich über die Linie.

Das Spiel am Samstag

17:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Pinguins Bremerhaven

Duell der Frackträger: Die Krefeld Pinguine empfangen ihren Angstgegner Pinguins Bremerhaven. Lediglich das erste Duell in der DEL mit den Norddeutschen konnten die Seidenstädter gewinnen und dann setzte es siebzehn Niederlagen. Im 19. Treffen soll wieder ein Sieg gelingen, doch die Rheinländer gehen mit fünf Niederlagen in Folge in die Partie. Allerdings gingen auch die Norddeutschen jüngst viermal ohne Zählbares vom Eis und rutschten in der Nordtabelle von Position eins auf Platz vier ab.