DEL-Finale, Spiel 3

07. Mai 2021

Eisbären holen achten Titel in der PENNY DEL

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Berlin nach Sieg im Showdown alleiniger Rekordmeister in der PENNY DEL

Die Eisbären Berlin haben sich zum achten Mal den Titel in der PENNY DEL gesichert: Im entscheidenden Spiel 3 des Finales 2021 gewinnen die Hauptstädter mit 2:1 gegen die Grizzlys Wolfsburg. Damit setzen sich die Berliner wieder von Adler Mannheim (7 Titel) ab und sind alleiniger Rekordmeister der DEL. Wolfsburg bleibt derweil auch nach der vierten Finalteilnahme ohne Meisterschaft in der DEL. Ryan McKiernan wurde als MVP der Finalserie gekürt. 

Bereits in der Anfangsphase ging es heiß her. Mit der ersten Offensivaktion der Eisbären schoss Mark Olver (2.) die Hausherren in Führung. Die Grizzlys fanden aber die schnelle Antwort und Mathis Olimb (3.) traf zum direkten Gegenschlag. Mit der Zeit übernahmen die Hauptstädter aber die Kontrolle über das Spiel.

Nach der ersten Pause drängte Berlin auf das zweite Tor. Erst scheiterte noch Matthew White an Strahlmeier, doch wenig später traf Leonhard Pföderl (24.) nach starker Vorarbeit von Kai Wissmann. Die Eisbären drückten weiter und forderten die Grizzlys Wolfsburg in der Defensive. Matthew White kam gefährlich vor das Tor, doch diesmal rettete die Latte für die Niedersachsen.  

Nach überstandener Unterzahl zum Auftakt des Schlussabschnitts versuchte sich Wolfsburg wieder im Angriff, fand aber kein Mittel zum Erfolg. Auf der Gegenseite verpasste Marcel Noebels noch die Vorentscheidung zugunsten der Berliner. Die Eisbären verteidigten in der Schlussphase tief, ließen nichts mehr zu und bejubelten am Ende den Sieg zum Gewinn des achten DEL-Titel.

Stimmen des Spiels: 

Eisbären Berlin: 

Serge Aubin: „Ich bin so stolz auf das Team. In jeder Serie zurückzuliegen war schon hart. Das Zurückkämpfen war wohl das Motto dieses Titelgewinns. Ich könnte nicht glücklicher für die Jungs sein. Ich wollte, dass die Jungs Spaß haben, das Spiel genießen und versuchen Tore schießen. Es ist sehr besonders und auch wenn die Fans nicht hier sind, ist der Titel auch für sie.“

Frank Hördler: „Die Playoffs waren sehr besonders und werden mir wie auch die ganze Saison besonders in Erinnerung bleiben. Es war ein straffes Programm zum Schluss. Wir haben immer das erste Spiel verloren, aber die Mannschaft hat sich immer zusammengerauft und keiner hat den Kopf hängen lassen. Wir sind immer mit Mut und Zuversicht ins nächste Spiel gegangen. Das ist ein ganz starker Charakterzug.“

Leonhard Pföderl: „Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich bin einfach nur froh, dass wir das irgendwie geschafft haben. Es war so eng und Wolfsburg war echt unangenehm. Man kann ihnen nur ein Kompliment aussprechen. Was letztendlich den Unterschied ausgemacht hat ist mir dann auch egal. Hauptsache jetzt wird gefeiert.“

Marcel Noebels: „Es war eine ganz aufregende Saison. Man muss allen danken, die das möglich gemacht haben. Es war nicht einfach für alle, aber wir sind mega stolz. Wir haben es geschafft, auch wenn wir wieder mit dem Rücken zur Wand standen. Jetzt Deutscher Meister zu sein ist einfach nur unglaublicher Wahnsinn und ein absolutes Highlight.“

Grizzlys Wolfsburg: 

Jeff Likens: „Es ist sehr hart meine Emotionen in Worte zu fassen. Am Ende war es so knapp. Ich bin stolz  auf meine Familie und Teil dieser Gruppe zu sein. Niemand hat gedacht, dass wir so weit kommen, aber wir haben uns durchgekämpft. Es war mir eine Ehre hier zu sein und auch wenn wir es nicht bis ganz oben geschafft haben werden die Leute immer Teil meines Lebens sein.“

Dominik Bittner: „Es isr eine sehr große Enttäuschung. Zur Analyse ist es noch zu früh. Wir können aber stolz auf uns sein, dass wir so weit gekommen sind. Der Pokal war zum Greifen nah und umso größer ist die Enttäuschung mit einem Tor Unterschied zu verlieren.